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Barrett-Ösophagus & Hiatushernie · 1060 Wien

Barrett-Ösophagus & Hiatushernie. Abklärung in Wien.

Diagnose per Gastroskopie, Verlaufskontrolle nach Leitlinie, gegebenenfalls operative Versorgung. Alles aus einer Hand bei Univ.-Doz. Dr. Kisser.

  • Univ.-Doz. Dr. Kisser
  • Oberarzt Klinik Hietzing
  • Lehrkoordinator MedUni Wien
  • Belegarzt Goldenes Kreuz
  • ★ 4,0 DocFinder (34 Bewertungen)
  • Wahlarzt aller Kassen
  • Kurzfristige Termine
  • U2 Museumsquartier
Portrait Univ.-Doz. Dr. Michael Kisser

Dr. Kisser im Gespräch

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Was ist Barrett-Ösophagus

Wenn die Speiseröhre auf chronischen Reflux reagiert.

Barrett-Ösophagus ist eine Veränderung der Speise­röhren­schleim­haut, die als Folge jahre­langer Reflux­krankheit entstehen kann. Die Schleim­haut passt sich dem Magensäure-Kontakt an, das schützt sie kurzfristig, erhöht aber das Risiko für Speise­röhren­krebs leicht.

Eine Hiatushernie (Zwerch­fell­bruch) liegt vor, wenn Teile des Magens durch das Zwerch­fell in den Brust­raum rutschen. Das schwächt den natürlichen Säure­schutz und ist eine der häufigsten Ursachen chronischer Reflux­beschwerden.

Beide Diagnosen erfolgen sicher per Gastroskopie. Der weitere Verlauf, also regelmäßige Kontrolle, medikamentöse oder operative Therapie, richtet sich nach Befund und Beschwerden.

5–15 % der Reflux-Patienten entwickeln einen Barrett-Ösophagus

Wann eine Abklärung sinnvoll ist.

Diese Beschwerden oder Risiko­faktoren sprechen für eine Gastroskopie.

  • Sodbrennen seit mehr als 5 Jahren oder mehr als 2× pro Woche
  • Schlechtes Ansprechen auf Säure­blocker (PPI)
  • Schluck­beschwerden oder Schmerzen beim Essen
  • Aufstoßen, saurer Geschmack, nächtliches Husten
  • Bekannter Reflux + erhöhtes Risiko (Übergewicht, männlich, > 50 Jahre)
  • Verlaufs­kontrolle bei bekanntem Barrett-Ösophagus

Trifft etwas davon zu? Eine Gastroskopie schafft Klarheit.

Termin vereinbaren →

So läuft die Abklärung ab.

Vier Schritte: vom Erstgespräch zur Befund­besprechung.

  1. 1

    Anamnese & Aufklärung

    Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Medikamente. Ich erkläre den Ablauf und beantworte Ihre Fragen, ohne Zeitdruck.

  2. 2

    Gastroskopie im Dämmerschlaf

    Die Untersuchung dauert 10 Minuten. Bei Verdacht auf Barrett entnehmen wir nach aktuellem Seattle-Protokoll mehrere Gewebe­proben. Schmerzfrei, Sie spüren nichts.

  3. 3

    Histologie­befund

    Die Gewebe­proben werden im Pathologie-Labor analysiert. Ergebnis innerhalb von 5 bis 7 Werk­tagen, inklusive Einstufung (kein Barrett / Barrett ohne Dysplasie / mit niedrig­gradiger / hoch­gradiger Dysplasie).

  4. 4

    Therapie­plan

    Je nach Befund: medikamentöse Therapie, regel­mäßige Verlaufs­kontrolle (alle 1–3 Jahre) oder bei Hiatushernie eine operative Versorgung (Fundoplicatio). Alles aus einer Hand.

Was bei welchem Befund passiert.

Kein Barrett, keine Hernie: Lebens­stil-Empfehlungen, bei Bedarf PPI-Therapie. Keine routine­mäßige Kontroll-Gastroskopie nötig.

Barrett ohne Dysplasie: Kontroll-Gastroskopie alle 3 Jahre. PPI-Therapie zur Säure-Reduktion. Lebens­stil-Modifikation.

Barrett mit Dysplasie: Engere Kontrollen (alle 6 bis 12 Monate). Bei hoch­gradiger Dysplasie endoskopische Therapie (Mukosa­resektion oder Radio­frequenz-Ablation). Wir beraten und vermitteln zu spezialisierten Zentren.

Hiatushernie mit anhaltenden Reflux­beschwerden: operative Versorgung per Fundoplicatio. Univ.-Doz. Dr. Kisser ist Facharzt für Viszeral­chirurgie und führt diesen Eingriff laparoskopisch (in „Knopfloch­technik") durch.

Portrait Univ.-Doz. Dr. Michael Kisser

Ihr Spezialist

Univ.-Doz. Dr. Michael Kisser

Facharzt für Chirurgie & Viszeralchirurgie

  • Oberarzt, 2. Chirurgische Abteilung · Klinik Hietzing
  • Lehrkoordinator Allgemein- und Viszeralchirurgie · MedUni Wien
  • Belegarzt · Privatklinik Goldenes Kreuz
  • Facharzt für Chirurgie + Viszeralchirurgie · ÖÄK
  • Arzt für Allgemeinmedizin + Notarzt + Akupunktur · ÖÄK
  • 20+ Jahre Erfahrung · Schwerpunkt Laparoskopie (Knopflochchirurgie)
Vollständiger Lebenslauf

Das Praxisteam

Ein Team, das für Sie da ist.

Von der Terminvereinbarung bis zur Nachsorge begleitet Sie unser eingespieltes Team aus Pflege, Medizin und Administration. Vertraut, kompetent, menschlich — damit Sie sich von Anfang an gut aufgehoben fühlen.

Das Praxisteam Dr. Kisser in Wien
Das Praxisteam Dr. Kisser · Rahlgasse 1/12 · 1060 Wien

Was meine Patienten sagen.

★ 4,0 auf DocFinder · 34 verifizierte Bewertungen

„Endlich eine klare Diagnose nach Jahren mit Reflux. Verständliche Erklärung, individueller Therapie­plan."
DocFinder Nutzer · Gastroskopie · Reflux-Abklärung
Verifiziert auf DocFinder
„Hiatushernie laparoskopisch operiert: schmerz­arm, kurze Erholungs­zeit, Beschwerden weg."
DocFinder Nutzer · Fundoplicatio
Verifiziert auf DocFinder
„Angenehme Atmosphäre, persönliche Betreuung, Befund am selben Tag besprochen."
Markus · Gastroskopie
Verifiziert auf DocFinder

Dr. Kisser im Gespräch

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    laufend
    Fachkoordination KPJ Chirurgie

Häufige Fragen zu Barrett-Ösophagus & Hiatushernie.

Was Patienten am häufigsten fragen.

Wird Barrett immer zu Krebs?

Nein. Das Risiko, dass aus einem Barrett-Ösophagus ein Speise­röhren­karzinom entsteht, liegt pro Jahr bei nur 0,1 bis 0,3 % bei Barrett ohne Dysplasie. Regel­mäßige Kontrolle senkt dieses Risiko zusätzlich, weil Vorstufen früh erkannt und behandelt werden.

Wie oft soll ich kontrollieren lassen?

Bei Barrett ohne Dysplasie alle 3 Jahre. Bei niedrig­gradiger Dysplasie alle 6 bis 12 Monate. Bei hoch­gradiger Dysplasie engmaschig nach Therapie. Wir richten uns nach den aktuellen ÖGGH-Leit­linien.

Muss eine Hiatushernie immer operiert werden?

Nein. Kleine Hernien ohne Beschwerden müssen nicht operiert werden. Bei anhaltendem Reflux trotz medikamentöser Therapie, bei großen Hernien oder bei Komplikationen ist eine Operation sinnvoll, meist laparoskopisch (Fundoplicatio).

Tut die Gastroskopie weh?

Nein. Die Gastroskopie erfolgt im Dämmerschlaf mit Propofol. Sie schlafen, spüren nichts und haben auch keinen Würg­reiz. Nach 10 Minuten ist alles vorbei.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

In der Regel binnen 48 Stunden. Bei akuten Beschwerden oft am selben oder nächsten Tag.

Operiert Dr. Kisser Hiatushernien selbst?

Ja. Univ.-Doz. Dr. Kisser ist Facharzt für Viszeral­chirurgie mit Schwerpunkt Laparoskopie und führt Fundoplicatio-Operationen persönlich durch, an der Privatklinik Goldenes Kreuz oder Klinik Hietzing.

Karte · Rahlgasse 1/12 · 1060 Wien
Ordination Dr. Michael Kisser
Rahlgasse 1/12 · 1060 Wien
Montag bis Donnerstag · 09:00–20:00
Freitag · 09:00–18:00
  • U2 Museumsquartier · U-Bahn
  • Straßenbahn D, J, 1, 2 · in Gehweite
  • Autobus 57A · in Gehweite
  • Museumsquartier-Garage · 2 Min Fußweg

Termin & Kontakt

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